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Mit
Schlangenzungen fandom: Herr der Ringe featuring: Aragorn, Grima Rating: R Inhalt: Aragorn steht unter großem Druck und handelt unüberlegt... warning: sex, Grima ;D Ich weiß, ich bin verrückt, aber das musste ich einfach schreiben. Die Fanfiction ist größtenteils Aragorns POV, weil ich es schon immer leichter fand, die Geschehnisse aus Aragorns Blickwinkel zu beschreiben. Danke Goun für dein super Beta!!!
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Seufzend wälzte sich Aragorn zum wohl inzwischen hundertsten Mal in seinem Bett herum. Er konnte einfach nicht einschlafen, zu viel ging ihm durch den Kopf. Die Sorge um Theoden und Rohan, die Ungewissheit über das Schicksal des Ringträgers und nicht zuletzt seine eigene unbekannte Zukunft, ließen ihn einfach nicht zur Ruhe kommen. Während sie die Uruk-hais verfolgt hatten, war ihm nicht genug Zeit geblieben, sich Sorgen zu machen, er war alleine darauf konzentriert gewesen, die beiden Halblinge zu retten oder nur seine Beine zu bewegen. Aber jetzt, da er sicher in Rohan angekommen war, drohte ihn seine innere Unruhe zu überwältigen. Obwohl seine Glieder bleischwer waren, wollte er aufspringen und in dem kleinen Raum hin und her laufen. Von seinem Bett aus konnte Aragorn das leicht geöffnete Fenster sehen, und er stellte fest, dass am Horizont schon ein heller Schimmer zu sehen war. Bald würde die Sonne über Rohan aufgehen und den Menschen einen neuen Tag – und neue Hoffnung bringen. Allerdings schien es Aragorn, als würde die Sonne nur die erreichen, die außerhalb von Meduseld lebten, denn die Goldene Halle war auch tagsüber abgedunkelt, sodass kein Sonnenlicht die Augen des Königs blendete. Zum wiederholten Mal wünschte sich Aragorn, Gandalf wäre schon hier, doch sein alter Freund würde bestimmt erst in einigen Tagen eintreffen. Er war sich sicher, dass Gandalf Theoden helfen konnte. Nachdenklich rollte sich Aragorn auf den Rücken und betrachtete die hölzerne Decke. Es war schon Jahre her, dass er zum letzten Mal hier in Edoras gewesen war. Und erst jetzt erkannte er, wie sehr ihm die weiten Ebenen und auch die Leute hier gefehlt hatten. Doch hier in Rohan es hatte sich viel verändert. In den Augen der Menschen hatte die Angst den Stolz verdrängt ... und auch ihr König... Theoden war kaum wiederzuerkennen. Aragorn erschrak im Nachhinein immer noch über den Anblick, der sich ihnen heute morgen geboten hatten, als er und seine zwei Gefährten verlangt hatten, zum König vorgelassen zu werden. Verdammt! Sie hatten so wenig Zeit, und er lag hier in seinem Bett und konnte nichts tun! Aragorn zwang sich dazu die Augen zu schließen und an nichts zu denken. Bald würde es zu einem Krieg kommen, egal ob Theoden sich weigerte oder nicht. Und dann würden seine volle Stärke und Konzentration von ihm verlangt werden. Hatte er nicht schon in zu vielen Schlachten gekämpft, um nicht in der Lage zu sein auch in den schwierigsten Situationen etwas Schlaf zu finden. Was also war es, das ihn in dieser Nacht keine Ruhe finden ließ? Es war irgendein unbestimmtes Gefühl, das er zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu deuten vermochte. Was war nur los mit ihm? Wenn Aragorn die Augen schloss, dann spürte er den Zustand seines Körpers: Sein Rücken schmerzte wie verrückt, und seine Beine und Arme waren schwer wie Blei. Und plötzlich erinnerte er sich an etwas anderes, das den kämpfenden Männern am Vorabend der Schlacht half, sich zu entspannen und sie von der bevorstehenden Schlacht abzulenken. Ohne das er darüber nachdenken musste war seine rechte Hand schon unbewusst dabei, an seinem Bauch herunterzufahren und die Innenseite seiner Oberschenkel zu streicheln. Oh ja, drängte sich der Gedanke in seine vor Müdigkeit trunkenen Gedanken, vielleicht war das keine schlechte Idee... Als sich seine Hand sich dann fast zögernd über sein hart werdendes Glied legte, wurde Aragorn sich langsam bewusst, was er tat, und er zuckte innerlich zusammen. Nein! Er konnte nicht.... er konnte doch nicht jetzt... Doch wie wenn sie seine Gedanken Lügen strafen wolle, rieb seine Hand durch den Stoff seiner Hose, immer rhythmischer, immer kräftiger, bis der Stoff sich auf der empfindlichen Haut unangenehm anzufühlen begann. Sein Verstand protestierte gegen das, was er hier tat, aber sein Körper war nicht in der Lage aufzuhören. Aragorns von Müdigkeit vernebelte Gedanken kreisten wild durcheinander, und mit jeder weiteren Bewegung seiner Hand schienen sich seine Gedanken weiter von ihm zu entfernen. Seit Beginn ihrer Reise hatte er kaum die Gelegenheit gehabt... Erst jetzt wurde er sich bewusst, dass er bereits laut genug keuchte, um vielleicht im Nebenraum gehört zu werden, und er zwang seine Hand dazu in ihrer Bewegung innezuhalten. Um ein tiefes Stöhnen der Enttäuschung zu dämpfen, vergrub er sein Gesicht im Kissen. Was bitte tat er hier eigentlich... Er musste hier raus und an die frische Luft. Nachdem er sein Gesicht mit kaltem Wasser abgerieben hatte, und Hemd und Stiefel angezogen hatte, verließ Aragorn fluchtartig das Zimmer ohne zu wissen, wo er eigentlich hingehen sollte. Die Flure waren nur vereinzelt von Kerzen erhellt, sodass eine düstere und bedrohliche Atmosphäre entstand. Nichts erinnerte ihn noch an die Freude, die er als junger Mann hier empfunden hatte. Froh, dass er Narsil wiederbekommen hatte, schritt Aragorn schnell durch die einst so vertraute Umgebung, in der er sich nun schutzlos und machtlos vorkam. Er fürchtete um Theodens Leben. Edoras hatte sich zu einem Schlangennest voll von hinterlistigen Verrätern und falschen Freunden entwickelt... und es schmerzte ihn, wenn er sich an die ehemalige Schönheit der Goldenen Halle erinnerte. Und an Theoden, einen stolzen König voller Mut und Tapferkeit. Ein Schlangennest, ja, das war es... und der Kern des ganzen Übels war ein einzelner Mann... eine Schlange von einem Mann. Wie wenn ihn alleine der Gedanke an ihn heraufbeschworen hätte, tauchte aus einer der Türen die Gestalt des Mannes auf, an den Aragorn gerade gedacht hatte: Grima, oder Schlangenzunge, wie er in Edoras genannt wurde; allerdings nur hinter seinem Rücken, denn niemand wagte es, dem Berater König Theodens offen ins Gesicht zu sagen, was er von ihm dachte. Vielleicht mit Ausnahme Eomers und Theodreds, und letzterer war bereits ums Leben gekommen. Sofort stieg beim Anblick dieser Kreatur ein tiefer Hass in Aragorn auf, aber er hütete sich, seinem Gegenüber etwas davon zu zeigen, denn ohne Gandalfs Hilfe – und das war es, was ihn am meisten in Wut versetzte – war es besser, erst einmal nichts zu unternehmen, dass Theoden in Gefahr bringen könnte. Und dass der König fast völlig unter dem Bann von Schlangenzunge stand, war Aragorn bereits in dem Augenblick klar geworden, in dem er zum ersten Mal die Goldene Halle betreten hatte. Der andere Mann gab sich gar keine Mühe, seine Genugtuung zu verbergen. Er setzte zu einem schwachen Lächeln an, jedoch ohne jegliche Wärme in den Augen, das so an einer Schlange natürlicher gewirkt hätte, als an einem Menschen, und kam dann auf ihn zu, wie um ihn einzuschüchtern. Aber Aragorn wich nicht aus, und erwiderte den verschlagenen Blick Grimas mit vorgetäuschter Ruhe. Im Dämmerlicht des Korridors musterten sich die beiden Männer zunächst schweigend, ohne dass einer das Wort ergriff. Grima war zwar erst in Theodens Dienste eingetreten, nachdem er nach Gondor gegangen war, aber auch so hatte Aragorn einige unschöne Erinnerungen an den etwas kleineren Mann aus Rohan und er fragte sich, ob Grima sich wohl noch genauso gut an ihn erinnerte. Damals bereits hörte man hin und wieder, wie hinter Grimas Rücken der wenig schmeichelhafte Schimpfname Schlangenzunge gerufen wurde, aber während Aragorn sich während der letzten Jahre kaum verändert hatte, hatte sich Grima immer mehr in eine Kreatur verwandelt, auf die dieser Name passte. Für Aragorns geübten Blick jedoch sichtbar, hatte er sich noch auf eine andere Weise verändert, die er noch nicht einzuordnen vermochte. In seinen Augen war ein Ausdruck, der früher noch nicht da gewesen war... etwas Gehetztes. Und obwohl Grima gerade versuchte überlegen zu wirken, erweckte seine Haltung in Aragorn eher den Eindruck von Beute, nicht den eines Jägers. „So spät noch unterwegs?“ Die Schlange sprach auf einmal, wobei der freundliche Ton ihrer Stimme so gar nicht zu ihrem Gesichtsausdruck passen wollte. „Ihr solltet euch nicht zu so später Stunde noch auf den Gängen herumtreiben. Man könnte ja meinen, ihr hättet etwas zu... verbergen. Und den Eindruck wollt ihr doch nicht erwecken, nicht wahr?“ Nur mit großen Willensanstrengung gelang es Aragorn, seine Maske der Gleichgültigkeit aufrecht zu erhalten, und so runzelte er nur die Stirn und schluckte die aggressive Erwiderung, die ihm schon auf der Zunge lag, herunter. Er war viel zu müde, um noch klar zu denken, und hoffte nur, Grima würde des Gesprächs überdrüssig werden, ehe er seine Selbstbeherrschung verlor. Als er bemerkte, dass sein Gegenüber immer noch auf eine Antwort lauerte, lehnte er sich erschöpft an die Wand an: „Ich konnte nicht schlafen...“ „Ich schlafe nur selten...“ Aragorn drehte sich überrascht zu Grima um, nicht sicher, ob er das was er da gehört hatte, auch wirklich gehört hatte, oder ob es bloß eine Einbildung seines müden Verstandes war, aber der hatte sich von ihm weggedreht, sodass er seinen Gesichtsausdruck nicht lesen konnte. Eigentlich wäre das die perfekte Gelegenheit gewesen, das Gespräch zu beenden, aber Aragorn ging zu einer eigenen Überraschung in die Offensive. „Aber, sagt mir, was führt dich zu so später Stunde noch hier vorbei, Grima, Sohn von Galmod?“ „Ich wüsste nicht, was das euch angeht ... Aragorn. Ihr wart Rohan zu lange fern: Hier habt ihr nun keine Macht mehr. Hier herrscht nur ein König, nämlich König Theoden“, zischte Schlangenzunge. „Und ein Mann in meiner Position hat stets viel
Arbeit zu erledigen. Es gibt viele hier Meduseld, die dem König Böses
wollen.“ Oder dir, nicht wahr? „Auch ich hatte nur die Sicherheit des Königs im Sinn.“ „Wenn ihr nur das Wohl Theodens im Sinn habt, dann macht es euch sicher keine Umstände, mir zu verraten, was euch und eure ... ah.. Gefährten in dieser unglücklichen Zeit nach Edoras führt.“ Unglücklich mag unsere Ankunft für deine Pläne sein, Schlangenzunge, das wohl. Laut sagte Aragorn nur: „Wir verfolgten eine Gruppe Orks, die zwei unserer Gefährten entführt hatten, aber in Rohan verlor sich ihre Spur. Hier in Edoras warten wir nun auf ein weiteres Mitglied unserer Gefährten.“ Mehr wollte er Schlangenzunge nicht verraten, denn soviel man auch über ihn sagen konnte, er war gefährlich, schon ein geflüstertes Wort von ihm genauso leicht töten konnte, wie der Schwerthieb eines erfahrenen Kämpfers. Jedes ihm gegenüber geäußerte Wort, konnte schon ein Wort zu viel gewesen sein. Grima nickte scheinbar beiläufig: „Ich sehe ja, wie sehr euch der Zustand des Königs erschreckt hat,“ begann er, während er um Aragorn herumschlich. „Und ich möchte euch an dieser Stelle um etwas bitten: Theoden ist alt und seine Stärke verlässt ihn. Seine letzten Jahre sollten nicht... von unnötigen Sorgen erfüllt sein.“ Wieder spürte Aragorn kalte Wut in sich aufsteigen... der kleinere Mann kam ganz nah heran und flüsterte von hinten über seine Schulter: „Ihr, der ihr den König stets wie einen Vater geliebt habt, ladet nicht die Last des Krieges und der Verantwortung auf einen alten Mann.“
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